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DIOGENE ist ein von der Europäischen Kommission im Zuge des 5.Rahmenprogrammes -
Information Society Technologies (Vertrag IST-2001-33358) - gefördertes Projekt.
Das primäre Ziel liegt im Entwickeln, Implementieren und Evaluieren einer innovativen
Training Web Brokering Umgebung für personenorientierte Trainings von IT-Fachkräften.
Die domainunabhängige Plattform unterstützt die Lernenden während ihres gesamten Trainingsverlaufs -
von der Definition der Lernziele bis hin zur Beurteilung des Lernerfolgs durch die Entwicklung von
benutzerorientierten Kursen.
Das System benutzt verschiedene State-of-the-art Technologien wie: Metadaten und Ontologien für
Wissenshandhabung (knowledge manipulation), Fuzzy Lernermodelle, intelligente Kurszusammenstellung
(intelligent course tailoring) sowie kooperative Online Trainingssupport. Darüber hinaus beinhaltet
es eine Reihe von innovativen Werkzeugen wie: dynamische Lernstrategien, Semantic Web openess, Webdienste
für das Handling von Lernobjekten sowie das Management von Eigentumsrechten, Curriculum Vitae Generierung
und Suchfunktionalitäten, Unterstützung von freiberuflichen Trainern und unterstützte Lernobjektdefinition.
Das System ist mittels ASP Methodologie über das Web erreichbar. Betritt man Diogene, kann der
Lernende aus einer Reihe von Ontologien mehrerer Argumente seine gewünschten Lernbereiche auswählen
und das System entwickelt einen personalisierten Kurs (aufgrund des zuvor entwickelten Lernerprofils).
Weitere Funktionen des Systems:
Es gibt freiberuflichen Trainern die Möglichkeit, sich auf Diogene einzuschreiben und
somit auf formalem Weg ihr Wissen den Lernenden anzubieten. Die Trainer werden auf diesem
Weg als "Lernressourcen" angesehen, die (wenn nötig) von den Lernenden während ihres Lernprozesses
als Coach beansprucht werden können.
Lernende mit ähnlichen Bedürfnissen und Lernprofilen werden in Gruppen zusammengefasst,
um soziale Interaktionen, Mentoring und Informationsaustausch zu fördern. Dieselbe Umgebung
wird benutzt um eine synchrone und asynchrone Kommunikation mit den Trainern zu ermöglichen.
Lernmodelle basierend auf Standardformaten (zB: PAPI, LIP) werden angelegt, um
den Lernerfolg der Lernenden zu bewerten, aus dem heraus unter Beachtung von privaten
Anforderungen ein elektronischer CV erstellt wird. Eine ebenso entwickelte Suchmaschine
soll Dritten (va Personalisten) die Möglichkeit erschließen, nach qualifiziertem IT Personal
zu suchen.
Es werden Lernstrategien in Bezug auf das Web verwendet, die basierend auf den Bedürfnissen und
individuellen Lernstilen die Möglichkeit schaffen automatisch solche Strategien zu verbessern.
Dies wird dadurch realisiert, dass die Information über die Wissensbewertung vor und nach den
Trainingserfahrungen verwertet werden.
Ein besonderes Merkmal von Diogene stellt die Möglichkeit dar, in der dynamischen Kurszusammenstellung
hochqualifizierte Inhalte zu nutzen, die sowohl von registrierten Content Providern als auch ausgewählten
Web-Freeware Kursen stammen. Letzteres wird durch die Chancen, die das Web der nächsten Generation
(Semantic Web) eröffnet, ermöglicht, wie bei W3C angekündigt wurde. Dank der Annotation von Webseiten mit
XML tags, können online digitale Inhalte in einer maschinenverständlichen Art und Weise formell beschrieben werden.
Um die Fähigkeiten von Diogene zu testen, werden von den Projektpartnern sechs hochqualifizierte Kurse
implementiert: Object oriented analysis and design based on UML, XML; Professional engineering process
improvement training, Increasing Organisational Performance with the Balanced IT Scorecard, Digital
images for multimedia, and Php language for dynamic web pages.
Die Arbeit während der gesamten Projektverlaufs kann folgenderweise zusammengefasst werden: Zu Beginn erstellen
und formulieren die Diogene Partner einen Anforderungskatalog an die Trainingsumgebung. Die Beschreibung der
Lernobjekte in einer maschinenverständlichen Art und Weise, wird danach durch eine Methodologie der
Wissensdarstellung (knowledge representation methodology) realisiert. Ein entwickeltes Lernmodell (learner model)
soll das Lernprofil in Bezug auf tatsächlich erreichtes Wissen, Lernpräferenzen und -stile darstellen.
Sobald die ersten Aktivitäten gesetzt sind, startet die Implementierungsphase von einer Reihe von Software
Werkzeugen für die Wissensmodellierung von Lernobjekten. Danach wird eine Hauptontologie geschaffen, die die
Informations- und Kommunikationstechnologie enthält. Ein Metadata Index bestehend aus hochqualifizierten Kursen
wird von den Content provider Partners arrangiert. Gleichzeitig startet die Kernphase - die Designphase,
basierend auf den Anforderungen, die während der Analysephase und der definierten Lern- und Wissensmodellen
aufkommen Alle Diogene Module werden dann von den Technologie-Provider-Partnern implementiert und integriert.
Sobald die Kurse und die ersten Diogene Prototypen verfügbar sind, startet die Experimentierphase mit
echten Benutzern, die von Experten der Trainingsevaluation kontrolliert werden. Gleichzeitig läuft die
Implementierungsphase weiter, um den ersten Prototyp, der aufgrund der aufgetretenen Kommentare und Vorschläge,
die während der Probephase aufgetreten sind, verbessern zu können. Danach wird der endgültige Diogene Prototyp
basierend auf erfahrenen Ergebnissen evaluiert.
Ein nachhaltiges Business Modell rund um das vorgeschlagene Ergebnis wird definiert und vermarktet.
Darüber hinaus werden die Forschungsergebnisse und Projektergebnisse weiter verbreitet.
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Introduction
German
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